TKKG - Gefangen in der Vergangenheit

Uraufführung
Von Moritz Seibert

Mitarbeit Olja Artes und sieben Jugendliche aus dem Nachwuchsensemble des JTB

nach der Serie von Stefan Wolf

Vorstellungen NUR
vom 5. bis 13. September 2020

Alle Vorstellungen finden im Telekom-Forum statt
und werden live ins INternet gestreamt
(5./6.9. exklusiv auf MagentaTV,
ab 8.9. im Internet)

Premiere: 5. September

Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Dauer: ca. 90 / mit Pause

TKKG - GEFANGEN IN DER VERGANGENHEIT ist ein äußerst spannender Kriminalfall, der die Nachwuchsdetektive Tim, Karl Klößchen und Gaby zu einer virtuellen Zeitreise zwingt. Zugleich erzählt die in Zusammenarbeit mit Jugendlichen aus dem Nachwuchsensemble des JTB entwickelte Geschichte auch viel über die Ängste, Sorgen und Hoffnungen, die junge Menschen während der Corona-Krise im Frühjahr 2020 empfinden. Im Mittelpunkt des Falles steht das Phänomen der Realitätsflucht in eine virtuelle Spiel-Welt, in ein künstliches Doppelleben, in dem Avatare mit ihren Schöpfern verschmelzen und die Grenzen zwischen realer und phantasierter Welt sich auflösen – eine durch die Corona-Krise noch verstärkte Tendenz, die aber bereits Michael Ende in seinem legendären Roman 'Die unendliche Geschichte' aufgegriffen hat.


Am 5. September 2020 präsentiert das JTB sein erstes virtuelles Theaterstück ‚TKKG – Gefangen in der Vergangenheit‘, einen ungewöhnlichen und spannenden Fall des berühmten Detektivquartetts TKKG, in dem auch die sich aus der Corona-Krise ergebenden Themen aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen aufgegriffen werden.

In Zusammenarbeit mit SONY Music Entertainment und mit TimeRide, mit Unterstützung der Deutschen Telekom, einer Förderung der Beethoven Jubiläums GmbH und der fachlichen Beratung durch das Beethoven-Haus Bonn wird der Fall exklusiv entwickelt und als digitales Live-Erlebnis produziert, das wie ein Theaterstück an mehreren Terminen jeweils nur für eine begrenzte Anzahl Zuschauer zugänglich ist, die dafür ‚Eintrittskarten‘ erworben haben.
Die Schauspieler sind während der Proben und der Aufführungen genau wie die Figuren in der Geschichte untereinander nur über Videokonferenztechnik in Kontakt, während die Zuschauer das Stück an jedem ans Internet angeschlossenen PC verfolgen können. Sofern es bis zu den Aufführungen gestattet ist, kann eine begrenzte Anzahl Zuschauer die Entstehung auch live im Telekom-Forum mitverfolgen.
Der Fall selbst steht ganz im Zeichen von Beethovens 250. Geburtstag und führt die jugendlichen Ermittler ebenso wie das Publikum in das virtuell rekonstruierte Bonn des Jahres 1786, wo Beethoven als 15jähriger Junge lebt, als Musiker in der Hofkapelle den Unterhalt für seine Familie verdient und davon träumt, gegen alle Widerstände ein großer Komponist zu werden.

GAUNERJAGD IN DER VIRTUELLEN WELT

Sommer 2020 – das Corona-Virus hat die TKKG-Stadt fest im Griff. Tim, Karl, Klößchen und Gaby, die beliebten Nachwuchsdetektive, sitzen seit Wochen in ihren Wohnungen fest, zu Tode gelangweilt und zum Zerreißen gespannt - und haben nur noch über Videochats Kontakt zueinander. Doch heute ist plötzlich alles anders: Yannic, ein Freund von Karl, wendet sich hilfesuchend an sie: Er wurde in einem Online-Strategiespiel ausgeplündert, der Betrüger hat ihm virtuelles Gold gestohlen, das aber auch im echten Leben einen sehr hohen Wert hatte.

Yannic ist völlig verzweifelt, und die vier Nachwuchsdetektive sind wie elektrisiert von der Vorstellung, trotz der Ausgangssperre einen richtigen Fall übernehmen zu können. Also beschließen TKKG, Yannic in die virtuelle Welt des Spiels zu folgen und dort nach dem Gauner zu fahnden, der ihm sein Gold gestohlen hat. Karl und Klößchen spielen gelegentlich ähnliche Spiele, aber für Tim und Gabi eröffnet das eine völlig neue Welt. Nie hätten sie geahnt, wie detailreich und lebensecht diese virtuelle Welt ist.

Mit ihren auf die Schnelle angelegten Avataren folgen sie Yannic in das Zentrum des Ortes, der sich als die Residenzstadt Bonn gegen Ende des 18. Jahrhunderts herausstellt. Yannic mahnt die vier zur Eile und will sie zu dem Ort führen, an dem der Räuber ihm sein Gold geraubt hat. Aber dann begegnen sie einem Avatar in Gestalt eines 15- oder 16-jährigen Jungen, der von sich behauptet, der junge Ludwig van Beethoven zu sein – allerdings ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass aus ihm einmal der berühmteste Komponist der Welt werden soll. Als würde dieser Avatar nicht von einem Menschen gespielt werden…
Der Fall wird bald immer mysteriöser. Wer auch immer diesen Ludwig-Avatar spielte, er scheint mit dem Täter unter einer Decke stecken, wenn er nicht sogar selbst der Täter ist…

Das Stück wird nur vom 5. bis 13. September aufgeführt. Auch wenn das Stück im virtuellen Raum spielt und online anzuschauen ist, so wird jede Vorstellung dennoch jedes Mal live gespielt und ist nie eine Aufzeichnung oder wird mit Zeitversetzung online übertragen.
Bis zu 100 Zuschauer können pro Vorstellung das Geschehen vor Ort im Telekom-Forum mitverfolgen, und bis zu 500 virtuelle Zugänge sind möglich.

Bei einem Pressegespräch am 12. August stellte JTB Intendant Moritz Seibert mit vielen der hochkarätigen Partner wie Die Deutsche Telekom, TimeRide und die Beethoven Jubiläums GmbH das Stück der Öffentlichkeit vor.

Presse- sowie Hintergrundinformationen zur Entstehung des Stücks und der Technik die dahinter steht können Sie hier herunterladen.

Unter diesem Link gibt es einen schönen Vorabbericht vom WDR über das Stück.



Kritiken

"Das ist zugleich digital und live und deshalb eine wirklich bahnbrechende Premiere gewesen."
Dirk Kaftan, Generalmusikdirektor d. Beethoven Orchesters
„Dem JTB ist mit ‚TKKG - Gefangen in der Vergangenheit’ das mit Spannung erwartete Experiment perfekt gelungen.“
General-Anzeiger
"Ein fantastisches Erlebnis, das sich mit nichts vergleichen lässt."
Yagaloo.com
"Ein spannender Plot mit einem aufgeweckten jungen Ensemble, ein künstlerisch raffiniertes Spiel mit Wahrnehmungen und Illusionen. Fulminanter Premieren-Beifall."
General-Anzeiger
"Dass auch virtuelles Theater wunderbar funktionieren kann, haben diese Jugendlichen eindrücklich bewiesen."
NDR Magazin DAS!